Norovirus Ansteckung

Die Norovirus Ansteckungsgefahr ist extrem hoch, da bereits 10-100 nanogroße Viruspartikel ausreichen, um einer Norovirus Infektion zu unterliegen. Die ersten Anzeichen werden innerhalb von 10 Stunden oder aber in den nächsten 2 Tagen nach der Infektion sichtbar und können in unterschiedlichen Formen in Erscheinung treten. Entweder als heftige Magen-Darm Erkrankung mit Durchfall und Erbrechen oder auch in Verbindung mit Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Fieber.

Bei Norovirus ist man noch 4 Tage nach Abklingen der Symptome für andere ansteckend.

Arzt behandelt Noroviren-Infektion

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Extreme Ansteckungsgefahr durch Noroviren

Noroviren treten hauptsächlich in den Wintermonaten auf und können über die verschiedenste Wege von Mensch zu Mensch übertragen werden, eine Infektion ist fast jederzeit möglich.

Die fäkal-orale Ansteckung

Bereits durch mangelnde Hygiene beim herkömmlichen Gang zur Toilette können Noroviren freigesetzt werden und es können Noroviren ungehindert über den Handkontakt weitergegeben werden, so das es zur Norovirus Ansteckung kommt. Wird dann auch mit ungewaschenen Händen Nahrung zu sich genommen, so nimmt die Norovirus Ansteckung seinen Lauf, indem diese durch den Hand-Mund-Kontakt wieder in den Körper gelangen kann. Natürlich lässt sich die fäkal-orale Ansteckungsgefahr lindern, indem Sie mehr Wert auf eine sorgfältige Handhygiene legen, nur achten leider immer noch zu wenige Menschen gezielt darauf, so dass ein typisches Händeschütteln schon zur Norovirus Ansteckung ausreichen kann.

Infektiöse Sprühgase beim Erbrechen

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Norovirus Ansteckung durch Erbrechen

Eine sehr große und oftmals unterschätzte Norovirus Ansteckungsgefahr geht hingegen durch das Erbrechen aus. Sobald sich eine erkrankte Person übergeben muss, geht eine Infektionsgefahr durch Sprühgase (Aerosol) hervor, die wiederum für eine rasche Ansteckung durch die Luft verantwortlich sind. Deshalb sollten Sie bei einem Virusträger Abstand halten oder sich mit einem sogenannten Mundschutz vor der unscheinbaren Norovirus Ansteckungsgefahr schützen. Ansonsten gelangen die Viren ungehindert durch das Einatmen in Ihren Organismus und können Sie mit dem Norovirus infizieren.

Norovirus Ansteckung durch Gegenstände

Eine weitere Norovirus Ansteckungsgefahr geht durch verunreinigte Gegenstände aus. Davon gibt es in jedem Haushalt meist deutlich mehr als man denkt, dennoch ist gerade die Norovirus Ansteckungsgefahr in diesem Fall äußerst groß.

Ein Virusträger braucht nämlich nur einen Gegenstand zu berühren, damit einzelne Noroviren daran haften bleiben und schon ist der Weg offen für eine weitere Norovirus Ansteckung, die der fäkal-oralen Norovirus Ansteckung und der Norovirus Ansteckungsgefahr gleicht.

Beliebte Virusüberträger bei der Norovirus Ansteckung sind zum Beispiel Wasserhähne, Toilettenbecken, Türklinken, Tische, Stühle und all jene Gegenstände, die der Virusträger im Laufe seiner Erkrankung berührt hat. Denn kaum einer von Ihnen weiß, dass Noroviren sehr resistent und langlebig sind und bis zu 14 Tage an ein und demselben Gegenstand überleben können. Es hilft also nur eine gründliche Desinfektion all jener Gegenstände, die von der erkrankten Person berührt wurden, um eine Norovirus Ansteckungsgefahr weitestgehend vor zu beugen.

Bei Erwachsenen soll das Norovirus bei der Hälfte der Magen Darm Erkrankungen der Übeltäter sein.  Bei einer Magen Darm Infektion gelangen die Krankheitserreger in den Magen Darm Trakt und infizieren dort die Wände des Darms mit giftigen Substanzen. Um sich schützen zu können, erhöht der Körper seine Temperatur und arbeitet damit effektiver. Bis zu einem halben Jahr nach der Erkrankung mit dem Norovirus können noch Nachwirkungen im Darm aufzuspüren sein. In den seltensten Fällen kann ein Norovirus auch tödlich verlaufen. Gegen die Norovirus Ansteckung mit dem Magen Darm Virus – und vor allem das Norovirus – gibt es bisher keine Medikamente.

Risiko-Orte für eine Norovirus Ansteckung

Grundsätzlich kann eine Norovirus Ansteckung überall erfolgen, nur geht man davon aus, dass gerade an sehr belebten Plätzen die Norovirus Ansteckungsgefahr am größten ist. Schließlich kann Hygiene dort nicht immer eingehalten werden. Treppengeländer, Fahrstuhlknöpfe, öffentliche Toiletten, Spielplätze, Krankenhäuser, Hotels, Kindergärten oder auch Schulen sind sehr beliebte Plätze für eine Norovirus Ansteckung, zumal die Norovirus Ansteckungsgefahr absolut nicht überschaubar ist.

Selbst eine potenzielle Absicht zur Norovirus Ansteckung lässt sich in diesen Fällen schlecht feststellen, da der soziale Kontakt zu anderen Personen sehr wichtig für die Entwicklung des Menschen selber ist. Wird allerdings eine Norovirus Ansteckungsgefahr öffentlich bekannt gegeben, so sollten Sie Vorsicht walten lassen und am besten überlaufene Plätze oder Kaufhäuser meiden, um eine eigene Norovirus Ansteckung bestmöglich vorbeugen zu können.

Geringe Norovirus Ansteckungsgefahr dank Schutzmaßnahmen

Hundert prozentig vor einer Norovirus Ansteckung schützen können Sie sich beim besten Willen nicht. Das Einzige, was Sie tatsächlich für Ihre Gesundheit tun können, ist, sich bewußt einer Infektion zu entziehen. Dabei sollte eine gründliche und regelmäßige Hygiene an oberster Stelle stehen, zudem ist es ein absoluter Irrglaube, dass eine bereits durchgestandene Erkrankung vor einer erneuten Norovirus Infektion schützen soll.

Die Ansteckungsgefahr ist immer da, so dass Sie sich sogar in binnen kurzer Zeit mehrmals einer Erkrankung unterziehen können. Nur ein regelmäßiges Händewaschen mit Seife kann Sie vor den Viren schützen, so wie die äußerste Vorsicht bei bereits erkrankten Personen, die Sie im Zweifelsfall sogar pflegen müssen und mit Norovirus anstecken.

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Norovirus Beitrag erstellt: 22.11.2008 überarbeitet am 30.01.2013
Autor, Redaktionsleitung | Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Behandlung