Norovirus Erwachsene

Vorbeugen ist die beste Medizin

Es besteht kein Zweifel, dass eine Erkrankung durch den Norovirus eine eventuell schwer verlaufende Erkrankung ist, die jedoch im Normalfall nicht tödlich verläuft. Daher besteht kein Grund zur Hysterie oder zu übertriebener Vorsicht. ABER: Vorbeugen ist die beste Medizin.

Norovirus ErwachseneDa dieser Virus durch Tröpfcheninfektion in der Luft oder Schmierinfektion beispielsweise über Türklinken verbreitet wird, ist die persönliche Hygiene der beste Weg, einer Ansteckung zu entgehen. Auch wenn es unhöflich erscheint, darf man während einer Norovirus-Ausbreitung gerne einmal auf den persönlichen Händedruck verzichten.

Während Kinder vorwiegend mit Erbrechen auf den Virus reagieren, kommen beim Erwachsenen mit Norovirus vermehrte, heftige Durchfälle zum Tragen. Des Weiteren ist ein heftiges Unwohlsein zu verzeichnen, ähnlich wie bei Grippesymptomen. Neben der hohen Ansteckungsgefahr und der Heftigkeit der Symptome ist diese Erkrankung aber für gesunde Menschen ungefährlich. Für gewöhnlich erscheinen die ersten Anzeichen etwa 1 – 2 Tage nach Kontakt mit dem Virus. Die Inkubationszeit dauert maximal 3 Tage. Das eigentliche Krankheitsgeschehen dauert „nur“ 2 Tage, in schweren Krankheitsverläufen 4 Tage. Doch auch nach Abklingen der Symptome besteht immer noch eine latente Ansteckungsgefahr. Das bedeutet, dass immer noch verschärfte Hygienemaßnahmen notwendig sind. Ebenso sollte der Kontakt nach Außen immer noch eingeschränkt sein. Vorsicht ist eben besser.

Welche Behandlung sollte ein Erwachsener erfahren?

Aufgrund des heftigen Erbrechens und der starken Durchfälle zeigt der Organismus schnell Anzeichen der Dehydration. Daher ist der Schwerpunkt der Therapie die Flüssigkeitszufuhr. Bei Bedarf sollten auch Elektrolyte aufgefüllt werden, um den Körper zu versorgen. Dies führt dazu, dass eine strenge Schonung notwendig ist. Diese sollte auch nach Abklingen der konkreten Symptome noch einige Tage aufrechterhalten werden. Denn der Körper braucht nun viel Kraft und Ruhe, um sich regenerieren zu können.

Kommt es zu einem extrem schweren Krankheitsverlauf, kann eine Einweisung ins Krankenhaus notwendig werden. Denn dort besteht die Möglichkeit, den Patienten mit Infusionen zu versorgen.

Der Norovirus schwächt das Immunsystem

Bei erfolgreicher Therapie ist es normal, dass keinerlei Nebenwirkungen oder Folgeerkrankungen übrig bleiben. Jedoch gilt dies für Personen, die generell gesund sind. Bestehen bereits Vorerkrankungen oder eine Schwächung des Organismus, etwa bei älteren Menschen, so kann es zu einem schwereren Verlauf der Virusinfektion kommen. In diesen Fällen liegt es im Ermessen des behandelnden Arztes, eine Krankenhauseinweisung anzuordnen. Dort steht der Patient unter permanenter, fachlicher Beobachtung, sodass sich keine Komplikationen ergeben können. Denn der eigentliche Norovirus Erwachsene führt nicht direkt zum Tode. Dieser kann nur durch nicht ausgeglichenen Flüssigkeitsverlust eintreten.

Zusätzlich zu den Magen-Darm-Symptomen können Hautirritationen entstehen. Diese sind jedoch nur sekundär und klingen recht schnell nach den Magen- und Darmsymptomen ab. Sollten sie zu stark werden, so ist Absprache mit dem behandelnden Arzt zu halten.

Wer einmal mit dem Norovirus infiziert war, kann leider immer wieder daran erkranken. Denn die Immunität hält nur kurzfristig an. Eine dauerhafte Resistenz, wie wir sie von anderen Erkrankungen kennen, gibt es leider nicht.

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