Norovirus im Krankenhaus

Norovirus Infektionen sind besonders in Krankenhäusern und Gemeinschafts-einrichtungen gefährlich und treten dort besonders häufig auf. Durch die sensible Hygienesituation in Krankenhäusern kommt es dor immer wieder zu Norovirus Ausbrüchen.

Noroviren-Infektionen in Krankenhäusern

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magen-darm-virusEpedemien auf der Station

Eine Norovirus Infektion bedeutet eine erheblichen Belastung für Erkrankte und Personal und können in Krankenhäusern zu dramatischen Einschnitten führen.

Die oft epidemische Ausbreitung einer Noro Virus Infektion kann zur Isolation ganzer Stationen und zum Ausfall des Personals führen. Krankenhäuser zählen zu den häufigsten Ausbruchorten des Noro Virus. Lesen Sie hier über persönliche und klinische Vorsichtsmaßnahmen.

Norovirus im Krankenhaus:

Um eine Infektion mit Noroviren vorzubeugen werden Krankenhäuser angehalten die hygienische Basisregeln einzuhalten. Dabei wird sowohl auf die Verantwortung der Erkrankten wie des Personals gesetzt.

Maßnahmen bei Norovirus im Krankenhaus:

  • Räumliche Trennung und Isolation von Norovirus Erkrankten
  • Unterbringung in einem separaten Zimmer
  • betroffene Stationen sind abzuschirmen. Personal darf nur nach einer hygienischen Hände Desinfektion eintreten
  • Besucher dürfen erst nach Absprache durch Personal die Station betreten
  • Patienten dürfen die Station nicht verlassen
  • Bei Verdacht auf eine Norovirusinfektion in Schulen, Kindergärten und ähnlichen Einrichtungen müssen symptomatische Kinder und Jugendliche umgehend von Angehörigen abgeholt
  • kontaminierten Flächen mit Flächendesinfektionsmittel reinigen
  • Neuaufnahmen in die betroffenen Abteilungen müssen ausgesetzt werden

Maßnahmen bei Norovirus auf der Isolierstation

  • Isolierte Zimmer sind von außen zu markieren
  • Einrichtung von Schleusen mit separate Sanitäreinheit
  • Eigene Kittel, Pflegeutensilien und Untersuchungsinstrumente
    (Blutdruckmessgerät, Stethoskop)
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Norovirus Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern

  • Handehygiene – das bedeutet das eine gründliche Händedesinfektion oder das Tragen von Einmalhandschuhen die wichtigste Hygienemaßnahme
  • Einweghandschuhe nach Gebrauch sofort zum Abfall
  • die Händedesinfektion besonders nach:
    • Kontakt mit dem Norovirus Patienten
    • Kontakt mit Gegenständen die der Betroffene kontaktiert hat
    • Kontakt mit Stuhl oder Erbrochenen des Patienten

Gesetzliche Vorgaben bei Norovirus Infektionen

Krankenhäuser, Altenheime und sonstige Gemeinschaftsein-
richtungen

Erkrankte Personen dürfen während der symptomatischen Phase bei Norovirus keine
betreuenden Tätigkeiten in Gesundheits- und Gemeinschaftseinrichtungen ausüben. Dies
kann nach § 31 IfSG auch angeordnet werden, ebenso die Einhaltung bestimmter Hygiene-
maßnahmen gemäß § 28 IfSG, ggf. auch über die Akutphase hinaus

Vorschriften für Personal beim Umgang mit Lebensmitteln

Personen die an einer Norovirus Erkrankung erkrankt oder dessen verdächtig sind
(auch ohne Labornachweis), dürfen keine Tätigkeit in Lebensmittelberufen (definiert in § 42 IfSG) ausüben. Eine Wiederaufnahme der Tätigkeit sollte nach der Empfehlung des RKI frühestens 2 Tage nach dem Abklingen der klinischen Symptome erfolgen. Ein über die Vorschrift des § 42 IfSG hinausgehendes Tätigkeitsverbot über die Zeit der akuten Krankheitsphase hinaus kann nach § 31 IfSG angeordnet werden. Weitere Ge- und Verbote, z. B. Einhaltung bestimmter Hygieneregeln können gemäß § 28 IfSG angeordnet werden, ebenso eine Beobachtung nach § 29 IfSG

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Beitrag überarbeitet am 12.09.2011
Autor, Redaktionsleitung | Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Behandlung