Norovirus Ohnmacht

Die Ohnmacht ist nur eine mögliche Folge, die eine Schwächung und Dehydrierung durch den Norovirus mit sich bringen kann. Kopfschmerz, Gliederschmerzen und Fieber sind ebenfalls gängige Begleiter dieses Erregers. In seltenen Fällen kommt es zu Hautirritationen oder Sekundärerkrankungen. Dies tritt besonders dann auf, wenn bereits vor der Infektion mit dem Virus eine schwere Erkrankung vorliegt. Bereits eine schwere Erkältung oder ein grippaler Infekt können den Krankheitsverlauf einer Norovirusinfektion dramatisch erschweren. Dies bezieht sich sowohl auf die Dauer der Akutphase, als auch die anschließende Regeneration und den Darmaufbau. Eine Norovirus Ohnmacht ist also durchaus möglich.

Beim Norovirus: Arzt um Rat bitten

Norovirus OhnmachtUm den folgenden Aufbau der Darmflora bestmöglich zu gestalten, sollte unbedingt Absprache mit dem Arzt gehalten werden. Dieser empfiehlt die notwendigen Präparate und, wenn notwendig, auch weitere Präparate zur Stärkung des Immunsystems. Die Verantwortung für eine schnelle und vollständige Genesung jedoch liegt bei jedem selber. So ist es wichtig, sich an die erteilten Hygienevorschriften zu halten. Ebenso sollte trotz der Erkrankung versucht werden, gesunde Nahrung zu sich zu nehmen. Dies gilt natürlich besonders für die Regenerationsphase, in der der Körper wieder vermehrt Energie zugeführt bekommen muss. Kann der Organismus nicht vollständig regenerieren, ist es möglich, dass ein übrig gebliebener Virus schneller zu einer neuerlichen Infektion führt. Diese würde im bereits geschwächten Körper als Folgeerkrankung schwerer ausfallen als die erste. Eine Immunität gegen den Norovirus erlangt man leider nicht. Auch gibt es bisher keine wirksamen Medikamente gegen speziell diesen Erreger geschweige denn eine entsprechende Impfung. So ist also nur das Aushalten der Symptome und das Hoffen, dass diese schnell wieder abklingen, möglich.

Viruserkrankungen sind unangenehm, weil der direkte Erreger nicht immer angreifbar ist. So müssen viele mit Geduld und ohne eine medizinische Therapie auskuriert werden. Dies ist auch beim Norovirus der Fall. Und doch weist er Besonderheiten auf, die es notwendig machen, dass eine breite Aufklärung über ihn vorgenommen wird.

Heftige Symptome des Virus

Das Erscheinungsbild des Norovirus ist sehr aggressiv. Was sich zunächst wie eine aufkommende Grippe anfühlt, zeigt sich schnell mit ganz anderen Symptomen. Hierzu gehören vor allem starkes Erbrechen, das an Explosionen erinnert, sowie extreme Durchfälle. Beide Symptome entziehen dem Körper viel Wasser. Kommt es im Zuge der Erkrankung zum Dehydrieren des Patienten, muss schnell gehandelt werden. Zeigen sich bereits Schwindel oder eine Norovirus Ohnmacht, lässt sich daraus schließen, dass ein eigenständiger Ausgleich des Wasserhaushaltes nicht mehr möglich ist. Die Einweisung in ein Krankenhaus, welche mit Infusionen aus Kochsalz- und Ringerlösung gegen die Dehydrierung therapieren, ist die wichtigste Maßnahme, wenn es so weit gekommen ist. Da der Patient nicht mehr eigenständig in der Lage ist ausreichend zu trinken, muss die Flüssigkeit auf diesem Wege zugeführt werden. Gerade bei alleinstehenden Menschen, aber auch Senioren und Kinder unter 5 Jahren ist dies die beste Entscheidung. Denn im Krankenhaus werden sie konsequent mit den notwendigen Maßnahmen behandelt, was zu Hause nicht immer möglich ist.

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