Norovirus Rettungsdienst

Es scheint kaum möglich, einer Ansteckung mit dem Norovirus zu entkommen. Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn die Abwehrkräfte durch Kälte und Feuchtigkeit ohnehin bereits angegriffen sind, hat dieser Virus die besten Möglichkeiten, Fuß zu fassen. Denn ein geschwächtes Immunsystem ist für ihn die beste Grundlage, um sich ausbreiten zu können.

Hartnäckiger Virus

Norovirus RettungsdienstGenerell ist dieser Erreger schwer zu bekämpfen: Er hält Trockenheit und Wärme bis zu 60°C problemlos aus. Auch gegenüber vielen Desinfektionsmitteln, besonders denen auf Chlorbasis, ist er resistent. Daher ist es nicht notwendig, in einen „Putzrausch“ zu verfallen. Dennoch können Vorsichtsmaßnahmen getätigt werden, sodass der Erreger schnellstmöglich mit dem Putzwasser aus dem Haushalt verschwindet. Der Norovirus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Daher kann man sich auch im Supermarkt, der Bank oder in öffentlichen Einrichtungen anstecken. Frische Lebensmittel sollten dementsprechend gut abgewaschen und geschält bzw. gut gegart werden, damit man sich sicher sein kann, dass kein Virus daran haftet. Doch Achtung: Dies sind nur Vorsichtsmaßnahmen. Garantieren kann niemand, dass die Umgebung tatsächlich virusfrei ist.

Die Inkubationszeit beim Norovirus beträgt 1 bis 4 Tage. Jedoch ist zu beachten, dass auch Patienten, die sich auf dem Weg der Besserung befinden, eventuell noch ansteckend sein können. Denn die eigentliche akute Phase beläuft sich auf nur 1 – 3 Tage. Danach geht es wieder bergauf. Jedoch kann der Patient nach wie vor Viren in sich tragen. Im Umgang mit anderen Menschen ist also immer noch Vorsicht geboten, um diese nicht zu diesem Zeitpunkt noch anzustecken.

Für Norovirus Rettungsdienst einschalten – manchmal notwendig

Wer sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch ansteckt, sollte darauf achten, dass er genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Durch das Erbrechen und die Durchfälle, die eine Infektion mit dem Norovirus mit sich bringt, kann der Köper sehr schnell austrocknen. Daher sollte zwischen den Anfällen dringend Wasser zu sicher genommen werden. Auch Brühe ist wichtig, damit auch die Elektrolyte aufgefüllt werden. Bei Kinder und älteren Menschen kann es schwierig sein, sie zum Trinken zu bewegen. Stellen sich zusätzlich starke Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber sowie starker Schwindel ein, ist es an der Zeit, den Rettungsdienst zu rufen, damit man in das zuständige Krankenhaus gebracht wird. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der Patient nicht selber fährt und aufgrund seiner Symptomatik noch mehr Schaden erleidet.

Auch für den Rettungsdienst gilt es beim Norovirus die Hygienevorschriften einzuhalten. In diesem Fall bedeutet dies, dass nicht nur Handschuhe, sondern auch ein Mundschutz bei der Behandlung des Patienten getragen werden müssen. Nach dem Transport, das ist eine Selbstverständlichkeit, wird der Wagen des Rettungsdienstes mit noch größerer Sorgfalt gereinigt, als die bereits bei normalen Krankentransporten der Fall ist. Mit Hilfe des Rettungsdienstes können besonders ältere Menschen am besten transportiert werden, wenn sie aufgrund einer Norovirusinfektion bereits stark geschwächt sind. Der Rettungsdienst ist am besten in der Lage, sie schnellstmöglich in das zuständige Krankenhaus zu bringen.

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