Norovirus Symptome

Akuter Brechdurchfall durch Noroviren

Die Norovirus Symptome beginnen nach der Infektion in den meisten Fällen mit plötzlichen explosionsartigen Brechdurchfall (gleichzeitiges Erbrechen und Durchfall). Wie bei anderen Magen-Darm-Infektionen kann auch Übelkeit und Magenverstimmungen vorkommen.

Frau hält Hände auf Bauch bei Magenschmerzen

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Die Norovirus Symptome beginnen nach der Aufnahme des Viren in einer Erregereinheit von 10-100 nach einer Inkubationszeit von 12–48 Stunden, in wenigen Fällen nach einer Inkubationszeit von 72h.

Beginn der Norovirus Symptomen

Plötzlich beginnendes Krankheitsgefühl und leichtes Frösteln oder Schwitzen, das können beginnende Symptome einer Norovirus Gastroenteritis sein. Nach kurzer Zeit beginnen die unten beschriebenen Norovirus Symptomen..


Norovirus Symptome Durchfall und Erbrechen:

Noroviren werden hauptsächlich peroral aufgenommen, sie wandern durch Ihre Säurestabilität durch den Magentrakt und infizieren die Dünndarmschleimhaut. 

Grippeähnliche Symptome – Frösteln, schwitzen, Magenkrämpfe? Sind das Norovirus Symptome oder nur eine beginnende Grippe, oder eine bakterielle Infektion (zb. Salmonellen) ? Bei eine Noroviren Infektion fühlt man sich anfangs ähnlich einer Grippe es kommt dann aber immer zu den folgenden charakteristischen Symptomen:

  1. Plötzlicher Durchfall
  2. Explosionsartiges Erbrechen

Tipp: Wie schnell schlagen Noroviren Symptome zu? Meist bemerkt man eine Norovirus Infektion nach einer Norovirus Inkubationszeit von 24 h, dann kommt es zu schwersten Durchfall und explosionsartigen Erbrechen. Nach etwa 48 Stunden ist in den meisten Fälle ein Abklingen der Symptome zu bemerken. Oft hält die Erkrankung 3-4 Tage an. Eine Ansteckungsgefahr behält man noch bis zu 3 Tagen nach Abklingen der Symptome.

Erkrankte Personen mit Norovirus Symptomen können in der akuten Phase Tag 1-3 und während der Abklingphase Tag 3–4 mit Noroviren anstecken . Neben starken Noro Virus Verläufen kann es auch zu anderen (atypische) Krankheitsbilder kommen. Dabei kann es zu Unterbrechungen des Krankheitsgeschehen und einem sehr schwach ausgeprägten Auftreten der Symptome kommen.

Humane Noro Viren sind nach den Rotaviren die häufigste Ursache einer Durchfallerkrankung (akuten Gastroenteritis) Die Immunität gegen Noroviren kann nur sehr kurzfristig sein, das heist man kann sich nach überstandener Infektion wieder anstecken.

Norovirus Haupt-Symptome:

  • Explosionsartiges andauerndes Erbrechen
  • Starker bis wasserartiger Durchfall

Norovirus Begleitsymptome:

  • Übelkeit, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe
  • Schüttelfrost, Kältegefühl bis Hitzewallungen
  • kalte Schweißausbrüche
  • Muskelschmerzen, Kopfschmerzen
  • in einigen Fällen auch Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Niedriges Fieber (in seltenen Fällen)
  • Magenkrämpfe

In einigen wenigen Fällen kam es schon zu symptomlos verlaufende Noroviren Infektionen. Noroviren können Personen jeden Alters infizieren, besonders gefährlich können die Symptome bei Säuglingen, kleineren Kindern, Senioren oder Menschen mit geschwächten Immunsystem oder Vorerkrankungen sein.

Dauer der Norovirus Symptome

•  Inkubationszeit:                  Durchschnittlich 1-2 Tage (12-48h)

•  Krankheitsdauer:        
        Durchschnittlich 2-3 Tage (12-72h), unter Umständen länger

•  Erbrechen:   
               Explosionsartig, nicht kontrollierbar (bei mehr als 50% der Patienten)

•  Verhältnis Erbrechen zu Durchfall: 

Mehr Jugendliche (1) mit Erbrechen als mit Durchfall
Mehr Erwachsene (2) mit Durchfall als mit Erbrechen

•  Verhältnis Erbrechen zu Fieber:
Mehr Patienten mit Erbrechen als mit Fieber

•  Sekundärfälle:     
Charakteristisch

•  Pflegepersonal:    
Hohe Erkrankungsrate des Personals typisch

(1) Jugendliche: < 20 Jahre alt
(2) Erwachsene: ≥ 20 Jahre alt

Berichte über Norovirus Anzeichen und Symptome

Wir veröffentlichen aktuelle und persönliche Erfahrungsberichte und Situationen im Umgang mit Noroviren Symptomen.

Norovirus Erfahrungsbericht Bad Segeberg Juli 2011

Norovirus Ausbruch im Diabetiker Zeltlager Bad Segeberg

BAD SEGEBERG: „my_camp_D“ Samstag den 09.07.2011/ Sonntag den 10.07.2011
Epidemische Massenerkrankung in einem Zeltlager mit 750 Jugendlichen im schleswig-holsteinischen Bad Segeberg.

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Fakten: Die Pharmakonzerne Novo Nordisk und Bayer HealthCareIn hatten deutschlandweit zu einem Zeltlager zum Erfahrungsaustausch mit Diabetes eingeladen. Angereist waren 750 Jugendliche aus ganz Deutschland, das Zusammensein sollte von Donnerstag bis einschlieslich Sonnatg dauern und fand auf dem Landesturnierplatz in Bad Segeberg statt. Es war bereits das 3.Zeltlager für Jugendliche mit Diabetes-Erkrankungen im Alter von 16 bis 25 Jahren, die Jugendlichen erhalten hier wichtige Unterstützung beim Umgang mit der Krankheit Diabetes, können Erfahrungen austauschen und an viele sportlichen Aktivitäten und Workshops teilnehmen.

„Ich war im Noro-Virus Zeltlager“

Erfahrungsbericht von Maik S. 17Jahre – Betroffener /Name von der Redaktion geändert

Samstag 09.Juli 2011, es ist 17Uhr 30 wir verlassen mit einigen Freunden eine Sport-veranstaltung auf dem Reitplatz des Zeltlagers, wir hatte viel Spass und es machte eine Menge Fun mit all den Gleichgesinnten und natürlich auch den vielen hübschen Mädchen die hier im Camp waren. Wir hatten Hunger und verpflegten uns mit Bratwürsten, der Service hier war super und eigentlich waren wir alle zufrieden. In Berlin wäre das Wochenende auch nicht mehr los und wir waren ja schon 2006 hier.
Alles änderte sich als mir um 20 Uhr irgendwie unwohl wurde, ich dachte an nichts schlimmes und bestimmt nicht an eine Norovirus oder Viren Infektion. Nur normales Bauchgrummeln, hat man ja manchmal. Ich sagte meinen Freunden das es mnir nicht so ging und legte mich in die Unterkunft, Rebecca meine neue Bekanntschaft kam mit, was mir nicht unrecht war. Sie kümmerte sich rührend und ich legte mich auf mein Bett.
Dann ging alles wahnsinnig schnell…

„Ich kotzte die ganze Nacht“

Erfahrungsbericht Norovirus Symptomen von Maik S. 17Jahre:

Ich merkte wie es mir krampfartig den Bauch zusammenzog, dann explodierte mein Magen, ich konnte noch aufspringen und Rebecca zur Seite stossen, im Fluge steuerte ich eine Ecke im Raum an – und wie eine Explosion kam mein Mageninhalt druckartig nach oben und ich erbrach mich vollkommen. Mein Gehirn war ausgeschalten, ich zitterte und lag in der Ecke, immer wieder krampfte mein Magen und ich erbrach bis nichts mehr rauskam weil der Magen leer war, ich lag gekrümmt da und hatte wasserartige Schweißausbrüche, mir war kalt und heiß zugleich….

Meine Freundin stand fassungslos daneben und konnte nicht begreifen was da passierte, immer noch dachte Sie nicht an eine Norovirus Infektion, vielleicht an eine Lebensmittelvergiftung.
Sie rannte raus und rief laut um Hilfe, sofort kam ein Rettungshelfer zu mir und betreute mich, er sprach beruhigend auf mich ein und wischte mir mit einem Handtuch den Schweiß und das Erbrochene von Gesicht und Händen.
Langsam ging es mir besser, die Brech-Attacke hatte über 20 Minuten gedauert, mir kam es wie eine ganze Nacht vor. Zu dem Zeitpunkt wußte ich noch nicht das das halbe Zeltlager mit den hochgefährlichen Noroviren infiziert war.

Der Rettungshelfer brachte mich in die Rettungszentrale, hier wurde mir klar das etwas sehr schlimmers passiert sein musste, überall gelbe Rundumleuchten und etliche Rettungswagen, insgesamt waren es über 90 Rettungswagen und ein Großraumrettungsfahrzeug aus Hamburg. Um 22Uhr waren schon mehr als 50 betroffene Jugendliche in den Rettungsstellen und wurden behandelt, einige Helfer hatten Atemschutzmasken auf.
Mir wurde klar das hier ein Virus oder ähnliches ausgebrochen ist, später bestätigte sich die Norovirus Symptome. Später wurde mir auch erklärt das gerade Diabetiker besonders anfällig für Infektionskrankheiten durch Viren oder Bakterien also auch gegen den Norovirus sind.

Ich hatte in dieser Nacht noch 2 solcher schweren Brechattacken und Norovirus Symptome wie Durchfall, musste aber nicht wie die anderen über 140 Jugendliche im Krankenhaus behandelt werden. Ich habe gehört das Sie in über 20 Krankenhäusern der ganzen Region Schleswig-Holstein verteilt worden waren.

Nach einer unendlich schlimmen Nacht mit Schweißausbrüchen und Brechanfällen konnte ich in den frühen Morgenstunden einschlafen. Am Sonntag abend ging es mir wieder besser, ich wurde mit Dehydrationslösung und Hefepräperaten behandelt, das hat die Symptome des Norovirus gestoppt.

Ich habe aus diesem Erlebniss eines ganz klar gelernt, „einen Schutz vor dem Norovirus gibt es nicht“ und möchte mich bei allen Rettungskräften und Helfern bedanken.

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Norovirus Beitrag überarbeitet am 09.08.2013 Autor, Redaktion | Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Behandlung